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Die zum Landgut Montegrappa gehörende
Pulledraia befindet sich in einem der
Bauernhöfe, die infolge der Aufteilung der
Besitztümer der Lothringer nach dem Ersten
Weltkrieg entstanden sind.
Auch nach der Vereinigung Italiens blieb der
Betrieb in Alberese im Besitz der Lothringer,
die ihn 1824 von korsischen Herrschern erworben hatten.
Kurz nach Ausbruch des Ersten
Weltkrieges wurden die
Lothringer als Untergebene der Österreicher
zu Feinden Italiens, und |
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gaben den Betrieb
an den Herzog von Lante della Rovere ab; ob
mithilfe einer fiktiven oder einer echten
Urkunde, ist nicht bekannt. Mit dem vom Präfekten von Grosseto erlassenen Dekret
vom 17.März 1923, enteigete die italienische
Regierung das Landgut von Alberese, da es
sich um Besitz eines besiegten Landes
handelte.
Am 1. Januar 1924 wurde Alberese der
Führung des ONC (Nationales Werk der
Bekämpfenden) unterstellt, welches die
Trockenlegung des Gebietes vollendete und ungefähr 100 Höfe
errichten liess, die Namen der
Kriegsschauplätze des Ersten Weltkriegs
erhielten (beispielsweise Bainsizza, Montegrappa, Pasubio,
Montesanto, Görz, Monte Asolone).
1930 holte die ONC als Pächter für diese Gutshöfe einige
Familien aus Venetien, die aus den Regionen der ehemaligen
Kriegsfronten des Ersten Weltkriegs stammten. Auch
heute noch hört man gelegentlich einen venetischen Dialekt mit
toskanischem Akzent bei Personen, die etwa folgende Familiennamen
haben: Marangon, Bettiol, Bredariol, Troncon, Perin, usw.
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Der Betrieb mit seinen 24 Hektar Land war
der allererste in Alberese, der sich dem biologischen
Anbau und strengen Qualitätsrichtlinien verpflichtete.
Wir verschreiben uns diesen Prinzipien weiterhin mit Ausdauer und
Bestimmtheit, auch weil wir die
ersten Verbraucher unserer Produkte sind. Acht
Jahre hat die Umstellung vom traditionellen
zum biolgischen Anbau und somit den Verzicht auf Kunstdünger und Schädlingsbekämpfungsmittel gedauert;
ein Prozess, der von 1983 bis 1991 unter der Leitung des früheren Pächters, Herrn Giorgio Verutti, sorgfältig verfolgt wurde.
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Es liegt uns sehr viel daran, zu betonen, dass der
biologische Anbau sehr viele Vorteile mit sich bringt:
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Wir stellen Lebensmittel her, die keine
Schädlingsbekämpfungsmittel enthalten;
- Wir verschmutzen weder die umliegende Luft noch
das Grundwasser, von
dem die Wasserwerke ihr Wasser beziehen;
- Wir verursachen keinerlei Verschmutzung durch
Pflanzenschutzmitteln oder
Kunstdünger;
- Wir stellen Produkte mit höherem Nährwert und
besserem Geschmack her.
Klicken Sie auf die Karte um sie zu vergrößern und
die Einzelheiten der Pulledraia zu erkennen.

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