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Die Toskana bietet eine Vielfalt
an Orten, Landschaften und
ein einzigartiges Ambiente, das nicht leicht zu beschreiben
ist. Wenn man das erste Mal
hierherkommt,
fällt einem sogleich die Sanftheit der Hügel auf,
die Vielfalt und die Besonderheit der
Natur, die eine Welt für sich ist.
Die Ruhe ist das erste Gefühl das man
spürt. Abgesehen davon können Sie während Ihres
Aufenthaltes die Geschichte antiker
Völker entdecken, die vor
Jahrtausenden in dieser Gegend wohnten, oder Sie können
sich in der wildromantischen Besinnlichkeit des Naturparks und der
Naturoasen entspannen oder das geschichtliche
Interesse für die Antike mit kulinarischen Entdeckungsreisen
verbinden.
Jeder Urlaub, den Sie in der Toskana
verbringen, wird ein anderes Thema
und eine andere Reiseroute haben und
jedes mal werden Sie sich den Interessen,
die Sie am liebsten haben, zuwenden.
Neben den Ortschaften tragen auch die
Bewohner der Toskana zu dieser besonderen
Atmosphäre bei. Aufrichtig und
heiter werden sie die Bewohner der Toskana
bei Ihrem Aufenthalt begleiten und sich
Ihnen offen und geradlinig zeigen, so dass
Sie sich im
Bauernhaus und im Dorf wie zuhause fühlen werden,
so dass Sie hier für immer bleiben möchten:
einfach und wahrhaftig.
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NATURPARK DER MAREMMA:
Der Naturpark der Maremma "Parco Naturale
Regionale della Maremma" ist 1975 gegründet
worden und obwohl er noch recht neu ist und
eine relativ kleine Ausdehnung hat (10.000
ha), ist er ein beliebter Anlaufpunkt für immer
mehr Personen. 1993 ist der Park
vom Rat der Europäischen Union als "Parco
Europeo" (Europäischer Park) ausgezeichnet
worden.
Auch wenn der Parkbesuch sicherlich eine
wundervolle und lehrreiche Erfahrung ist,
sollten Sie nicht vergessen, dass ein
einmaliger Besuch
die oft hochgesteckten Erwartungen nicht
immer erfüllen kann, da die anberaumte Zeit
vielfach zu kurz ist um die Umgebung in ihrer Gesamtheit zu erfassen. Der Park ist schließlich
kein Zoo, sondern bietet in freier Wildbahn lebenden Tieren
ein Zuhause.
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PITIGLIANO:
Die Ursprünge von Pitigliano, das sich
im Zentrum der Hügellandschaft der Maremma
befindet, gehen bis in die Bronzezeit zurück.
Die antike Nekropolis und die "Vie Cave"
Strassen, die in den Tuffstein, so bezeichnet man das
Vulkangestein welches ein dominierendes
geologisches Element in dieser Gegend ist,
gegrabenen sind, zeugen noch Heute von der früheren Besiedlung durch die
Etrusker. |
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Pitigliano hat über die Zeitepochen hinweg viele Herrscher erlebt: vom Lehen der
Aldobrandeschi, über die bis zum 17. Jahrhundert dauernde Grafschaft der Orsini
wurde es später zum Teil des Großherzogtums
der Medici und schließlich ein Teil Lothringens. Gelegen in einer landschaftlich, geschichtlich und archäologisch
bedeutsamen Gegend, ist Pitigliano der perfekte Ausgangspunkt
für unvergessliche Ausflüge.
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SATURNIA:
Saturnia ist antiken Ursprungs und
stammt wahrscheinlich sogar aus einer Zeit noch
vor den Etruskern. Mit seinen warmen Quellen
ist es für Jahrhunderte von einer mystischen
Aura und von Legenden umwoben gewesen, da
seine berühmten heilenden Wirkungen schon
zur Zeit der Römer sehr geschätzt wurden.
Heute ist Saturnia ein ruhiges, einladendes
Dorf umgeben von einem anmutigen Panorama. Die
heißen Quellen, die in der Mitte des
vergangenen Jahrhunderts wieder hergestellt
und im verlauf der Jahre restauriert und
vergrößert wurden, sind weltweit
für ihr schwefelhaltiges,
thermales |
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Wasser
bekannt und gut geeignet bei
Rheumaschmerzen, Stoffwechselerkrankungen,
Atemwegsbeschwerden, Magenproblemen und ganz
allgemein bei Stress.
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ORBETELLO:
Orbetello befindet sich auf einer kleinen
Halbinsel umgeben von einer Lagune die von
einer künstlich angelegten Strasse in die
zwei Teile "Levante" und "Ponente" geteilt
ist. Seit 1841 ist die Stadt auf diese Weise
mit dem Kap "Monte Argentario" verbunden.
Die Lagunen sind von zwei Landzungen, die
sich "Tomboli della Feniglia e della
Gianella" nennen, umgeben; sie bieten den
Besuchern viele Kilometer an wundervollen
Stränden. Eingebettet in eine
einzigartige und eindrucksvolle Landschaft
sieht Orbetello in Höhenaufnahmen aus wie
der Bug eines Schiffes in friedlichem
Gewässer und die Verbindungsstrasse zum
"Monte Argentario" s |
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erscheint wie ein Steg, der die Verbindung zum Land bildet.
Raffaele Del Rosso vergleicht Orbetello sogar mit
Venedig und bedient sich dazu Gabriele D'Anunzios
Ausdruck "Città Anadiomene", die Stadt, die aus dem Meer
ersteigt. Wahrscheinlich ist es genau auf Grund dieser
besonderen geografischen Lage, dass Orbetello, von den
Aldobrandeschi, über die Spanier, die Österreicher, die
Franzosen bis hin zu den Lothringern und die Abtei "Tre
Fontane" immer schon ein beliebtes Ziel für Eroberungen
war. Auch der Ursprung des Namens wirft viele Fragen auf:
stammt Orbetello von Orvelus, Urva Tellus oder Urbis
Tellus? War es eine kreisförmige Stadt oder die Stadt
der Kräuter? Ihre Ursprünge bleiben weiterhin
geheimnisvoll und hätte Nicola Piccinino 1455 nicht das
Archiv geplündert, dann wären jetzt viele Zweifel
vielleicht geklärt. In der Gegend der Landzunge
"Giannella" befinden sich eine große Anzahl an Zugvögeln.
Unter anderem leben hier Flamingos, eine wundervolle
Tierart, die die Schönheit der Umgebung
nochmals unterstreicht. Genau in der Mitte der
Landzunge hat der WWF, in einem alten Bauernhaus, ein
Zentrum zur Umwelterziehung eingerichtet. Auf der
Meerseite erstreckt sich ein kilometerlanger sehr feiner
Sandstrand bis hin zur Mündung des Albegna, der
von der Strasse durch breite Streifen der Macchia
Mediterranea getrennt ist. Die "Feniglia" Landzunge ist
ein Reich der unterschiedlichsten, für die Macchia Mediterranea typischen Grüntöne und
WOhlgerüche,
die durch den dichten Pinienwald noch einmal
unterstrichen werden. Hier leben die unterschiedlichsten
Tierarten in freier Wildbahn unter Naturschutz. Es ist
daher nicht selten, dass Sie während eines Spaziergangs
auf der "strada bianca" (weiße Strasse) auf eine
Herde Damhirsche beim Grasen treffen. Ein golden
schimmernder Strand, von glasklarem Wasser umspült ist
der perfekte Rahmen dieses kleinen Stückchens vom
Paradies.
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CASTIGLIONE DELLA PESCAIA:
Castiglione della Pescaia ist ein antiker
Ort direkt am Meer zwischen Punta Ala und
Marina di Grosseto; der alte Ortsteil gleicht
geradezu einem Balkon aufs Meer. Von hier aus
starten täglich Ausflüge zu den Inseln des
toskanischen Archipels. Der kleine Ort
Castiglione della Pescaia ist von
antikem Ursprung. Die ersten Hinweise auf
eine Besiedlung dieser Gegend reichen rund
sechzigtausend Jahre zurück. Die erste
Stadtansiedlung befindet sich hingegen in
Vetulonia, eine antike etruskische Stadt in
der Nähe des heute ausgetrockneten Prile-Sees. |
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Die Römer wiederum gründeten
Salebrone, ein Dorf, das berühmt ist für sein mildes
Klima, den fischreichen See und eine Umgebung mit
üppigem Wildvorkommen. Nach dem Fall des ersten Römischen
Reichs und dem Einfall der Barbaren im Jahr 962, wurde
Castiglione von dem deutschen Kaiser Otto I. von
Sachsen an Pisa übergeben. Pisa nutzte allerdings nur
die Reichtümer der Stadt aus und kümmerte sich nicht um das
Versanden des Hafens und des Prilesees. Durch die
großen Mengen stehenden Wassers stiegen die
Malariaepidemien sprunghaft an.
MONTE
ARGENTARIO:
Der Monte Argentario war sehr wahrscheinlich zunächst
eine Insel, die erst später durch die Landzungen "Feniglia"
und "Giannella" mit der Küste verbunden wurde. Die
Landzungen haben sich durch die Ansammlung von Schutt,
welcher von den Flüssen und Meeresströmungen
angeschwemmt wurde, gebildet. Die erste menschliche
Ansiedlung reicht weit in die Vergangenheit zurück, wie
die zahlreichen archäologischen Funde, sowohl aus der
"Grotta degli Stretti" als auch von der "Cala dei Santi"
beweisen. Viele der Höhlen waren bewohnt, wobei
eine von ihnen, die "Grotta del Granduca"
mit einer Länge von über einem Kilometer sehr groß war.
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Sie hat ihren Namen zu
Ehren Leopolds von Lothringen erhalten, der ihre
Erforschung förderte, zudem befindet sich nur 50 Meter
vom Eingang ein kleiner See. Auf Grund seiner Lage, im
Zentrum des Mittelmeers, wurde der Monte Argentario von
den ersten Schiffern als sicherer Anlegeplatz gesehen.
Die strategisch gute Position der Halbinsel führte zum
Bau von Sichtungstürmen, um den ständigen Einfällen, wie
zum Beispiel die des Piraten Khair ad Din und die des so
genannten Barbarossa (Rotbart), der 1544 Porto Ercole
plünderte, vorzubeugen. |
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Die
ersten Verteidigungsmaßnahmen gehen bis auf die
Bronzezeit zurück, aber ein wirkliches
Verteidigungssystem, das die gesamte Halbinsel
einbezogen hat, wurde erst im 15. Jahrhundert unter
der Republik von Siena in Angriff genommen. Es ist jedoch
den Spaniern zu verdanken, dass der Monte Argentario in
nur wenigen Jahren zu einer gewaltigen Kriegsstadt
wurde, mit einer beachtlichen Befestigung, die allen
ähnlichen Bauten in der Toskana weit überlegen war. So
wurde der "stato dei Presidi", der Orbetello, Porto
Ercole, Porto Santo Stefano und Talamone umschloss
gegründet und an den sich 1602 die Festung von Porto
Longone auf Elba anschloss. Die komplett bergige
Halbinsel (635m) besteht aus charakteristischen,
felsigen Steilküsten, von denen aus Sie die berühmte
"palma nana" (Zwergpalme), die hier in der freien Natur
wächst, bestaunen können und ist dicht mit der typischen
Macchia Mediterranea bewachsen, die von Olivenhainen,
Weinanbau, und von Obstbäumen abgelöst wird. Der Wein,
der hier auf mühsam geschaffenen Terrassen an den
Berghängen angepflanzt wird kann auf den Anbau der
beiden seltenen Traubenarten Ansonico und Riminese
zählen. Die Wirtschaft, die einst nur auf Fischfang
basierte, findet heute im Tourismus seine wichtigste
Einnahmequelle.
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PUNTA ALA: Wenn Sie von Castiglione
della Pescaia in Richtung Follonica weiter
fahren, müssen Sie bei der Ortschaft Pian
d'Alma links abbiegen, um nach Punta Ala zu
gelangen. Es braucht sicherlich keiner
besonderen Vorstellung des Ortes, da Punta Ala zu
einem der bekanntesten Plätze der
Mittelmeerküste gehört. Um ihnen auf die
Sprünge zu helfen reicht es wohl Sie daran
zu erinnern, dass Punta Ala der Trainingsort
der Luna Rossa war. Durch seine
gelungene Einbettung in den Pinienwald ist
Punta Ala einer der gelungensten
touristischen Standorte der Nachkriegszeit
und bietet seinen Gästen neben den sauberen
Strassen und den |
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gepflegten Rasen, elegante, immer gehegte
Gärten. Der Hafen ist zudem eine wichtige touristische
Attraktion und bietet neben seinen 900 Schiffsplätzen
die Möglichkeit Schiffe, Motorboote und Yachten mit und
ohne Matrosen zu mieten. Außerdem gibt es in Punta Ala
einen bemerkenswerten Golfplatz, der zu den größten
Europas gehört und an dem wichtige internationale
Turniere stattfinden.
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SIENA: Siena befindet sich auf drei
Hügeln, zwischen den Quellen des Arbia und
des Elsa. Neben seinem hohen Stellenwert in
Industrie und Landwirtschaft befinden sich
hier wichtige Kunstwerke, Bauten und der
berühmte "Palio". Die Gegend ist zu
jeder Jahreszeit sehenswert. Im
Sommer bietet sie die angenehme Frische der
Hügellandschaft, im Winter gibt es die
Möglichkeit Wintersport zu betreiben und
sowohl im Frühjahr als auch im Herbst lohnt
es sich die wundervolle Natur zu bestaunen.
Nach seiner Gründung der Etrusker wurde
Siena, zur Zeit von Augustus, zur römischen
Kolonie. Um 700, nach der Besetzung der
Langobarden wurde es dann zum Bischofssitz,
setzte sich allerdings im 11. Jahrhundert
als weltliche Gemeinde durch. Schwere Kämpfe
trennten Siena und Florenz und 1260 wurde
Florenz dann bei Montaperti geschlagen.
Nachdem sie von unterschiedlichen
Stadtherrschaften regiert wurde fiel die
Stadt unter kaiserliche Herrschaft und wurde
Teil des Medici-Staates und anschließend
fiel sie dann unter lothringische Führung,
bis sie 1859 an das italienische Königreich
annektiert wurde. |
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